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Eine Kinetische Installation in 3 Segmenten
Länge ca. 16 m
Höhe ca. 3,5 m
Frontansicht:

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Innenansicht:

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Die Aufgabe
Der Besucher im Haus der weltweiten Projekte soll mit einem Kunstwerk
empfangen werden.
Die Installation soll mehrere Funktionen erfüllen:
- Sie dient als "eye-catcher", soll das EXPO-Publikum neugierig
machen und in den HWWP-Saal locken.
- Sie soll inhaltliche Botschaften über die Entwicklungszusammenarbeit
transportieren.
- Die Installation soll auch selbst ein Beispiel für praktizierte
Nachhaltigkeit sein.

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1. Die "eye-catcher-Funktion" hat zwei Aspekte:
- Die Installation zieht durch ihre Gestaltung Aufmerksamkeit auf sich.
Sie bietet dem Besucher Möglichkeiten zur Interaktion.
Von außen ist sichtbar, daß Besucher auf der Innenseite
etwas an der Installation verändern/bewegen können. Das lockt
andere Besucher in den HWWP-Saal, die "auch mal am Rädchen
drehen wollen".
- Die Installation ist soweit wie möglich transparent, d.h. von
außen können die Besucher sehen, daß im HWWP-Saal interessante
Dinge gezeigt werden/stattfinden.

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2. Die inhaltlichen Botschaften:
- Die einzelnen Elemente der Installation sollen Teilbotschaften versinnbildlichen
- Der "Eine-Welt-Gedanke": Die "Erste" und die "Dritte
Welt" hängen voneinander ab.
- Es bestehen enge Zusammenhänge. Sie haben nur gemeinsam
eine Zukunft.
- Die Aufgaben der Entwicklungszusammenarbeit beeinflussen sich gegenseitig.
- Dies verdeutlicht eine Verzahnung der einzelnen Elemente in
der Installation.
- Keine eindimensionalen Lösungen. Die Entwicklungszusammenarbeit
greift in bestehende Systeme und Strukturen ein. Veränderungen
wirken daher immer auf verschiedenen Ebenen.
3. Die Nachhaltigkeit
- Die Installation soll Nachhaltigkeit praktisch demonstrieren,
indem sie nach der EXPO 2000 demontiert und an geeignetem Ort wieder
aufgebaut wird.
Das Ergebnis
Eine in modernen Techniken gefertigte, statische Konstruktion bildet
die Basis für die dreiteilige "kinetische Installation".
Die Elemente "Jo-Jo", "Transmission" und
"Freiräume" sind miteinander verbunden - so wie
die "Erste" und die "Dritte Welt" voneinander abhängen.Wird
eins der Elemente bewegt, wandern auch die anderen; die Form der gesamten
Installation verändert sich.

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Dabei kommen neben traditionellen auch moderne Techniken
zur Anwendung, die in ihrer Formensprache jedoch individuell und
kulturell unterschiedlich entworfen und gefertigt sind.
Ein Nebeneinander, das sich auch in vielen Entwicklungsprojekten
findet, wo oftmals fast vergessene Handwerkstechniken oder Anbaumethoden
bewahrt, verbessert und nutzbringend eingesetzt werden.
Das Leitmotto der Entwicklungszusammenarbeit, nämlich das der Nachhaltigkeit,
findet im Wiederaufbau der Installation im Foyer des BMZ-Europahauses
in Berlin seine Umsetzung.
So können ihre Botschaften auch über die Zeit der EXPO 2000
hinaus vermittelt werden.
Entwurf und Ausführung "Schmiedeatelier Eisenzeit"
Schmiedemeister / Dipl. Designer Alfred Bullermann
in Zusammenarbeit mit:
- Pekka Lappalainen, Finnland
- Rasmus Frankel, Dänemark
- Jeroen Pacquée, Belgien
- Robert Björk, Schweden
- Tobias Willi, Schweiz
- Lavinia Giesen, Deutschland
- Gerd Böhmann, Deutschland
- Tobias Kessler, Deutschland
- Kathrin Meyer, Deutschland
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